medführer Startseite » Orthopädie » Krankheiten » Borreliose (Lyme-Disease) » Vorsorge

Borreliose (Lyme-Disease) - Vorsorge

Wie kann man sich vor Borreliose schützen?

Der beste Schutz vor einer Lyme-Borreliose ist, Zeckenstiche zu vermeiden. Am zuverlässigsten hilft es, den Zecken ab dem Frühsommer bis zum Herbst aus dem Weg zu gehen. Wer auf Spaziergänge in Wiesen- und Waldgebieten nicht verzichten will, sollte schützende Kleidung tragen, d.h.: geschlossene Schuhe, lange Hosen, Hosenbeine in die Strümpfe stecken. Die Zecken halten sich in Bodennähe bis maximal 80 cm Höhe auf und werden von Gräsern oder niedrigen Büschen abgestreift; ein Hut bringt daher nichts.

Sollte es Sie doch erwischt haben, gilt: Je früher die Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion. Deshalb sollten Sie nach dem Spaziergang den ganzen Körper nach Zecken absuchen (insbesondere bei Kindern, kann die Zecke auch mal am Kopf sitzen). Schon festgesaugte Zecken werden mit einer Pinzette oder einer eigens hierfür entwickelten Zeckenzange (Apotheke) am Kopf gefasst und langsam aus der Haut gezogen. Die Zecke sollte dabei möglichst nicht gequetscht und auch nicht mit Öl oder Ähnlichem beträufelt werden. Sonst kann es geschehen, dass sie vermehrt ihren erregerhaltigen Speichel abgibt. Anschließend sollte eine desinfizierende Salbe auf die Stichstelle aufgetragen werden. Der eventuell in der Haut verbleibende Kopfteil der Zecke ist nicht infektiös und fällt nach wenigen Tagen von allein ab.

Fachliche Beratung: Dr. Juliane Franz, Prof. Dr. Andreas Krause, Universitätsklinikum Charité, Berlin.

letzte Aktualisierung: 21.05.2012

Als Autor anmelden

Spezialisten finden

Hier finden Sie Ihren Orthopäden, Unfallchirurgen und Rheumatologen

Ärzte fragen

Sie suchen einen Spezialisten?
medführer hilft Ihnen weiter.
Senden Sie Ihre Anfrage an unsere Ärzte in Kliniken und Praxen.

zum Anfrageformular

Anzeigen Service