Für die medikamentöse Therapie kommen in erster Linie cortisonfreie Antirheumatika in Frage, die schmerzlindernd bzw. -beseitigend und auch direkt entzündungshemmend wirken, wodurch sie sich von reinen Schmerzmittel (s.g. Analgetika) unterscheiden. Da die Antirheumatika schmerzbedingte Schonhaltungen verhindern helfen und oft eine intensivierte krankengymnastische und sportliche Therapie erst ermöglichen, tragen sie wesentlich zu einem günstigen Verlauf der Erkrankung bei. Darüber hinaus ist oft nur durch Antirheumatika-Einnahme ein ungestörtes Durchschlafen möglich, was sich positiv auf den Allgemeinzustand und die allgemeine Leistungsfähigkeit auswirkt.
Dr. med. Ortwin Rave
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