Die Nachbehandlung nach einer Operation bei Schulterinstabilität
Die Nachbehandlung erfolgt frühfunktionell. Damit die rekonstruierten Weichteilstrukturen heilen können und eine dauerhafte Stabilität erreicht wird, muss der Arm für 3 bis 4 Wochen in einem abnehmbaren Schulterverband gelagert werden. In dieser Phase werden bereits limitierte Bewegungsübungen durch einen speziell geschulten Physiotherapeuten passiv durchgeführt, um einer Einsteifung der Schulter entgegenzuwirken. Nach 4 bis 6 Wochen beginnt die aktive
Krankengymnastik und Trainigstherapie. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach den arbeitsplatzspezifischen Belastungen, bei Überkopfarbeit muss mit einem Zeitraum von 2 bis 3 Monaten gerechnet werden. Überkopfund Kontaktsportarten sollte erst nach ca. 5 bis 6 Monaten wieder aufgenommen werden. Die
Prognose nach einer operativen Schulterstabilisierung ist gut, in über 90 % der Fälle kann ein stabiles Gelenk erreicht werden.
letzte Aktualisierung: 21.05.2012
Artikelinformationen zu Therapie der Schulterinstabilität
Autor
PD Dr. med. Wolfgang Nebelung