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Schlittenprothese des Kniegelenks - Erkenntnisse

Zwischen November 2003 und Mai 2009 wurde bei 211 Patienten ein mediales Uniknie implantiert. Die Länge der Hautinzision betrug im Mittel 7,9 cm (4,5 – 10 cm). Zu 80 % war eine primäre Osteoarthrose, zu 12 % eine sekundäre Osteoarthrose und in 8 % ein Morbus Ahlbäck die Indikation zur Operation.

Der Knee-Score (KSS) betrug präoperativ 50 Punkte, nach 6 Wochen 82 Punkte, nach 1 Jahr 88 und nach 5 Jahren 92 Punkte. Der Funktions-Score (KSS) stieg von 59 Punkten präoperativ nach 6 Wochen auf 70 Punkte und nach 1 Jahr auf 98 Punkte. Dieser Wert wurde auch bei der 2-Jahreskontrolle und danach festgestellt. Der totale Knee-Society-Score (KSS) stieg von durchschnittlich 109 Punkten präoperativ auf 152 nach 6 Wochen und 190 nach 5 Jahren.



In der visuellen Analogskala (VAS) für den Schmerz ergab sich präoperativ ein Wert von 6, nach 6 Wochen 3,5 und nach 5 Jahren von 2,1. Umgekehrt verhielten sich die Werte für die Patientenzufriedenheit. Sie stieg von 4,6 präoperativ auf 8,1 nach 6 Wochen und 8,4 nach 5 Jahren.

Es kam postoperativ zu 3 PE-Luxationen (1,42 %).


Nachbehandlung

Die Patienten dürfen postoperativ nach Entfernung der Drainage bis zur Schmerzgrenze belasten. Sie erhalten Krankengymnastik und eine elektrische Motorschiene (CPM). Je nach Alter und Allgemeinzustand gehen die Patienten nach 2-4 Wochen ohne Gehstützen.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012

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