Revisions- und Wechsel-Operation bei Knie-TEP
Die Implantation von künstlichen Kniegelenken (Knieendoprothesenimplantation) ist heute ein Routineeingriff in der Orthopädie. Rund 800 000 Kniegelenke werden in Deutschland jährlich eingesetzt. Parallel dazu steigen auch die Revisions- und Wechsel-Operationen an. Statistisch betrachtet werden rund 7 % aller Patienten in den ersten zehn Jahren nach dem Einsatz ihres Kunstgelenkes erneut operiert.
Wo liegen die Ursachen für Revisionsoperationen bei Knie-TEP?
Zum einen machen sich Infekte und auch Fehlfunktionen des Kunstgelenkes in den ersten zwei Jahren nach der Operation typischerweise bemerkbar. Schmerzt das Gelenk dauerhaft weiter nach einer Endoprothesenimplantation, muss sorgfältig nach den Ursachen gefahndet werden. Wenige Fälle bleiben ungeklärt wie beispielsweise eine „Arthrofibrose“ - eine schmerzhafte Verdickung und Schrumpfung der Gelenkkapsel, welche zu einer dauerhaften Funktionsbehinderung des Gelenkes führt.
Aufbraucherscheinungen am Kunstgelenk und Lockerungen treten dagegen erst sehr viel später nach der Erst-Operation auf und sind leichter zu diagnostizieren.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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