Was umfasst die perkutane Nukleotomie?
Perkutane
Nukleotomie ist eine neue, minimale Eingriffstechnik, welche gewöhnlich unter örtlicher Betäubung auf ambulanter Basis durchgeführt wird. Es ist keine offene Operationstechnik: Stattdessen wird der
Bandscheibenvorfall mittels einer bildintensivierenden Kamera auf einem Monitor gezeigt – anhand dieses Bildes nimmt der Chirurg unter Verwendung einer 2 mm Kanüle (ein mikrochirurgisches Instrument) die Operation vor. Der Teil der Bandscheibe, welcher auf einen Nerv drückt und somit den Schmerz verursacht, wird durch eine Sonde entfernt (zuerst wird der betroffene Teil abgetrennt und anschließend der Rückstand abgesaugt). Die Operation dauert ca. 45 Minuten. Durch die angewandte Technik kommt es zu kleinen oder gar keinen operationsfolgenden Schmerzen; und Narben entstehen praktisch auch keine. Ein weiterer Vorteil gegenüber einer Wirbelsäulenversteifung ist, dass die Bandscheiben ihre Mobilität nicht verlieren.
letzte Aktualisierung: 21.05.2012
Artikelinformationen zu Perkutane Nukleotomie