Neben einer spezifischen
Schmerztherapie, die beispielsweise bei Migräne, komplexem regionalen Schmerzsyndrom und
Polyneuropathie indiziert ist, setzt sich ein multimodales Therapiekonzept aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Diese bestehen in der Regel aus analgetischer Medikation, nicht medikamentösen Schmerztherapien,
Verhaltenstherapie und Eigenaktivitäten. Bei der analgetischen Medikation bedient man sich in Bezug auf die Verordnung meist des sogenannten „WHO-Stufenschemas“. Bei den sogenannten „Ko-Analgetika“ sind schmerzdistanzierend wirkende Mittel, wie beispielsweise
Antidepressiva gefragt.
Als nicht medikamentöse Schmerztherapeutika stehen physikalische Therapien, wie beispielsweise
Elektrotherapie,
Ultraschall und Thermotherapie oder aber alternative Metho-den, wie die
Akupunktur und
Hydrotherapie, zur Verfügung. Schmerzwahrnehmung, Schmerzverarbeitung und die Einstellung zum chronischen Schmerz lassen sich sehr gut kognitiv verhaltenstherapeutisch beeinflussen.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
Artikelinformationen zu Multimodale Schmerztherapie bei chronischem Schmerz