Die Methode des minimal-invasiven Gelenkersatzes der Hüfte
Um eine Hüftendoprothese zu implantieren, ist es notwendig, durch die Haut und die Muskulatur bis auf das Gelenk vorzudringen. Nach Entfernen des verschlissenen Gelenkkopfes und Vorbereitung der Prothesenlager ist die Prothese korrekt zu plazieren. Über einen – je nach Körperbau- 6-8 cm Hautschnitt kann dann, nur durch Verdrängung, ohne Ablösung oder Durchtrennung der Oberschenkel- und Hüftmuskulatur von vorne oder vorne-seitlich, die notwendige Übersicht und Darstellung des Hüftgelenkes erfolgen. Nach korrekter Platzierung der Prothese ist schon am Folgetag eine Vollbelastung des Beines möglich, die Schmerzen wie auch der Blutverlust sind deutlich geringer, eine Wiedereingliederung ist dadurch stark beschleunigt.
Zu den Vorteilen des minimal-invasiven Eingriff gehören:
Die einzigen Ausschlußkriterien sind: schwere Deformitäten des Hüftgelenkes. Ein weiterer Punkt, der für diese Form der Operation steht, ist die Dauer des Eingriffes, lediglich 60 - 90 min.
Zu den Vorbereitungen für diese minimal-invasive Methode gehören:
Dr. med. Jens-Ulrich Otto
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