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Massage - Hintergrund


Massage


Mit bestimmten Handgriffen (Streichen, Reiben, Kneten, Klopfen, Vibrieren) erreicht man eine lokale Mehrdurchblutung durch Gefäßerweiterung und Strombeschleunigung in Kapillaren und Lymphbahnen und dadurch bessere Gewebsdurchsaftung mit Anregung des lokalen Stoffwechsels, verbesserte O2-Versorgung und Abtransport von Schlacken. Damit verbunden sind Entspannung, Entkrampfung und mittelbare Schmerzbeeinflussung. Eine Aktivierung kutiviszeraler Reflexmechanismen vermag darüber hinaus unmittelbare Auswirkung auf die Schmerzafferenz und die Vasomotorenfunktion auszuüben (spezielle Techniken: Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage). Bei Stauungsneigung, Ödemen, gestörter Gewebsdurchsaftung, z.B. nach langer Ruhigstellung: Lymphdrainage.

Allgemein bewirkt die Massage eine Hebung des Wohlbefindens, eine generelle Entspannung und Beruhigung (parasympathische Stimulierung). Mit Massage kann kein Kraftzuwachs der Muskulatur erzielt werden! Besondere Verfahren bedienen sich apparativer Hilfen wie die Unterwasserstrahl-, Saug- und Vibrationsmassage.
letzte Aktualisierung: 07.06.2010
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