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Künstliches Kniegelenk (Knie-TEP) - Methoden

Behandlung der Kniegelenksarthrose


Zunächst wird versucht, wenn die Abnutzung noch nicht zu ausgeprägt ist, insbesondere im jüngeren Lebensalter die konservativen Behandlungsmöglichkeiten wie Physiotherapie, Schmerzmedikamente, Gelenkspülungen, Einspritzung von Medikamenten und Nahrungsergänzung voll auszuschöpfen.

Kommt allerdings die gelenkerhaltende konservative Therapie nicht mehr in Frage, da die Abnutzung schon zu weit fortgeschritten ist, gibt es im Prinzip mehrere Möglichkeiten, ein Kniegelenk durch einen operativen Eingriff wieder voll herzustellen und die Lebensqualität zurückzugewinnen.



Meist kann der Eingriff in so genannter Spinalanästhesie durchgeführt werden, ohne dass eine Vollnarkose nötig ist. Der Patient kann dabei aber, wenn er es wünscht, schlafen oder auch wach sein. Die Hautschnittlänge hängt natürlich von der Größe der einzusetzenden Prothese ab. Je größer die einzusetzende Prothese, desto größer muss auch der Zugangsweg zum Gelenk präpariert werden. Es muss versucht werden, mit sanfter Chirurgie muskelschonend zu arbeiten.



Die Größe des Schnittes ist hierbei nicht entscheidend. Der Ersatz der Kniescheibenrückseite ist nicht in allen Fällen notwendig. Es gibt Gründe, dies gelegentlich durchzuführen, insbesondere bei sehr starker Schädigung. Dies ist dem erfahrenen Operateur anheim zu stellen. Für Ersatz und Nicht-Ersatz gibt es gute Gründe und für beide Möglichkeiten dann auch sehr gute Ergebnisse.

letzte Aktualisierung: 14.05.2012

Artikelinformationen zu Künstliches Kniegelenk (Knie-TEP)
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Prof. Dr. Werner Siebert

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