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Knorpelzelltransplantation - Hintergrund

Knorpelzelltransplantation

Die autologe Knorpelzelltransplantation oder Implantation (ACI) wurde durch ein schwedisches Forscherteam entwickelt. Aus einem nicht belasteten Areal des Gelenkes wird bei einer Arthroskopie ein kleines Stück Knorpel entnommen. Anschließend wird es mit einem Spezialverfahren von seinen Fasern befreit und die nun frei gewordenen Knorpelzellen sozusagen im Reagenzglas durch Züchtung vermehrt. Etwa nach drei bis sechs Wochen wird in einem offenen Verfahren der Knorpeldefekt zunächst mit einer Knochenhaut übernäht. In die daraus resultierende Tasche werden die gezüchteten Knorpelzellen injiziert. Im Verlaufe von einigen Monaten entsteht hieraus ein neuer Knorpel, der dem natürlichen Knorpel entspricht.

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letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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Dr. med. Hans H. Pässler

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