Hüftarthroskopie mit Knorpelzelltransplantation
Die Hüftarthroskopie mit Knorpelzelltransplantation dient der Behandlung von isolierten Knorpelschäden am Hüftgelenk. Dabei werden in arthroskopischer Technik Knorpelzellen, die zuvor in einem Speziallabor angezüchtet wurden, ins Hüftgelenk transplantiert. Ziel der Hüftarthroskopie mit Knorpelzelltransplantation ist es, fortschreitende Schäden des Hüftgelenks zu vermeiden.
Hüftarthroskopie zur Behandlung von Knorpelschäden
Das Hüftgelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Die Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelungsoperation des Hüftgelenks) hat in den letzten Jahren insbesondere bei Patienten des jüngeren und mittleren Lebensalters eine immer wichtigere Rolle in der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenks erfahren. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Behandlung umschriebener entstandener Knorpelschäden des Gelenkes mithilfe der Hüftarthroskopie dar.
Knorpelschäden am Hüftgelenk
Isolierte Knorpelschäden am Hüftgelenk entstehen durch Unfälle oder in Folge eines sogenannten „Engesyndroms“ der Hüfte (Impingementsyndrom), welches eine mechanische Störung des Gleitverhaltens der Gelenkkomponenten aufgrund von Deformierungen des Knochens hervorruft. Erste Hinweise auf solche Schäden sind schmerzhafte Beugung und Drehung der Hüfte, die zu Einschränkungen im täglichen Leben führen, z.B. beim Sitzen, Bücken, Ein- und Aussteigen aus dem Auto, bei sportlichen Belastungen etc.
Beurteilung von Knorpelschäden mittels Hüftarthroskopie
Durch Röntgen- und
MRT-Aufnahmen (
Kernspintomographie) kann der Verdacht auf einen Knorpelschaden am Hüftgelenk in der Regel ausreichend sichergestellt werden. Die genaue Beurteilung des Knorpelschadens erfolgt im Rahmen der Hüftarthroskopie.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
Artikelinformationen zu Hüftarthroskopie mit Knorpelzelltransplantation