Methode des endoprothetischen Gelenkersatzes bei chronischer Hüftluxation
Der Patientin wurde bereits im Erstgespräch ein Gelenkersatz angeboten. Die Problematik der Beinverkürzung wurde hierbei ausführlich erörtert. Die Patientin bat sich bei dem Erstvorstellungstermin im Jahre 2003 noch Bedenkzeit aus. Ein Wiedervorstellungstermin 2006 führte dann zur erneuten Indikationsstellung zum Gelenkersatz und der Terminabsprache zur Operation. Im März 2006 wurde die Patientin operiert. Die Neopfanne wurde belassen, die ursprüngliche Hüftpfanne aufgesucht, von Granulationsgewebe befreit und anschließend durch Fräsen präpariert. Eine zementierte Pfanne konnte in regelrechter Position implantiert werden. Die Schaftprothese wurde regulär nach Schenkelhalsresektion implantiert. Auch hier zementierte Variante der Implantation bei eingeschränkter Mobilität der Patientin.
letzte Aktualisierung: 17.05.2012
Artikelinformationen zu Endoprothetischer Gelenksersatz bei chronischer Hüftluxation