Die Behandlung: autologe Knorpeltransplantation (ACT)
Bei der sogenannten autologen Chondrozytentransplantation (ACT) wird Knorpel bei einer ersten Gelenkspiegelung an einer unbelasteten Stelle entnommen. Dieser körpereigene Knorpel wird in einem Labor auf unterschiedlichen Trägermaterialien (Matrix) innerhalb von ca. 3-4 Wochen zu einem großen Knorpeltransplantat herangezüchtet. Dieses Transplantat wird in einem zweiten, in der Regel offenen Eingriff, auf die defekte Stelle transplantiert.
Bei tiefen Defekten, die bis in den Knochen reichen, muss ggf. der Knochen mit einer Spongiosaplastik unterfüttert werden.
Für die Knorpelzelltransplantation geeignete Gelenkanteile sind die Oberschenkelrollen des Kniegelenkes, die Kniescheibenrückfläche sowie am oberen Sprunggelenk die Talusgelenkfläche.
Bei Kniegelenksverletzungen müssen Meniskusschäden oder Kreuzbandverletzungen mit versorgt werden. Hierfür ist eine individuelle Therapieplanung notwendig.
Risiken bei der autologen Knorpeltransplantation (ACT)
Hauptproblem ist das unvollständige Anwachsen des transplantierten Knorpels oder ein nichtbelastbares Transplantat.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
Artikelinformationen zu Autologe Knorpeltransplantation (ACT)