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Amputation - Zukunftsperspektive

Heilungsaussichten nach Amputationen


1. Chronisch-arterielle Verschlusskrankheit

Die Heilungsaussichten bei einer Amputation auf der Basis einer schwersten Durchblutungsstörung sind nicht unproblematisch aber erfreulicherweise gar nicht so schlecht, so dass eine prothetische Versorgung in den meisten Fällen vorgenommen werden kann.



2. Neuropathischer Diabetes-Fuß


Die wichtigste Voraussetzung, einen neuropathisch-diabetischen Fuß zu beherrschen, ist die optimale Einstellung des Blutzuckers. Wenn allerdings weit fortgeschrittene Nervenstörungen vorliegen, die nicht mehr reversibel sind, dann besteht ein unumkehrbarer Diabetes-Fuß und man muss sich entsprechend (siehe hier) danach verhalten.

Aufgetretene Geschwüre bzw. knöcherne Veränderungen sind in den meisten Fällen konservativ durch Ruhigstellung bzw. durch Resektion veränderter Knochenabschnitte (sogenannte innere Amputation) auf ein Minimum an Gewebsverlust zu begrenzen. Größere Amputationen (ganzer Fuß bzw. Unterschenkel oder gar Oberschenkel) sind selten notwendig.

Sport


Vorwiegend jüngere Amputierte, ohne chronisch-arterielle Verschlusskrankheit, beweisen immer wieder, dass sie mit einer prothetischen Versorgung sportliche Aktivitäten aufnehmen können. Die Paralympics beweisen dies eindrücklich.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

Artikelinformationen zu Amputation
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Priv.-Doz. Dr. med. habil. Lutz Brückner

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