
Diese unterscheidet sich in einem nichtoperativen Vorgehen und einem operativen Vorgehen. Die Größe des Bandscheibenvorfalls bestimmt nicht die Art der Behandlung, sondern die vorliegenden Ausfallserscheinungen.
Nichtoperatives Vorgehen:
Schmerzen und Missempfindungen sind die Hauptbeschwerden. Es zeigen sich keine weiteren neurologischen Ausfälle, wie z.B. Lähmungen oder Blasenstörungen.
Eine Operation ist dann meist nicht notwendig. Die Behandlung erfolgt mit muskelentspannenden und schmerzlindernden Medikamenten sowie mit Physiotherapie.
Operatives Vorgehen:
Operationen werden vor allem bei deutlichen Lähmungen, Blasen- und Mastdarmstörungen sowie manchmal auch bei Nichtwirksamkeit der eingesetzten Medikamente durchgeführt. Darüber hinaus ist eine Operation häufig bei einer knöchernen Verengung des Rückenmarkskanals notwendig.
Es gibt verschiedene Operationsverfahren. Beide Methoden haben gute Erfolge. Der Unterschied besteht in der Größe der Narbe. Bei der endoskopischen Operation ist diese kleiner.
Mikrochirurgische Methode
Hier erfolgt die Operation über ein Endoskop durch die Haut. Die Bandscheibe wird operativ über eine Röhre entfernt.
Makrochirurgisches Verfahren
Beim makrochirurgischen Operationsverfahren erfolgt der operative Zugang über die Eröffnung der Haut mit einem Operationsmesser.
Nach der Operation werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente für etwa 5 Tage gegeben. Eine entsprechende Physiotherapie wird eingeleitet und in der Rehabilitationsklinik fortgeführt.
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