Unter Schwindel (Vertigo) versteht man eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers oder anderer Körper im Raum. Man meint, der eigene Körper oder andere Körper würden sich drehen oder bewegen. Zumeist treten mit dieser subjektiven Wahrnehmungsstörung Übelkeit, Erbrechen und Gleichgewichtsstörungen auf.
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sind häufig auftretende Phänomene, die von den Betroffenen als unangenehm empfunden werden. Schwindel entsteht, wenn die Summe der Eindrücke auf das Gehirn (aus Sehen, Gleichgewichtsempfinden und des Körpereindruckes im Raum) in einem Missverhältnis steht und somit das bestehende Gleichgewicht gestört ist.
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen können einzeln oder in Kombination mit anderen Störungen (z.B. Lähmungen, Gangstörungen, Sehstörungen, Hörstörungen) auftreten.
Man unterscheidet prinzipiell zwei große Gruppen: den richtungsbezogenen (systematischen) und den nicht richtungsbezogenen (unsystematischen) Schwindel.
Richtungsbezogener Schwindel:
Nicht richtungsbezogener Schwindel:
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