
Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.
Wird der Nerv durch einen Unfall vollständig oder nur teilweise durchtrennt, kann er bei günstigen Wundverhältnissen durch eine Naht wieder zusammengenäht werden. Dies wird als sog. End- zu End-Anastomose (die Enden der Nerven werden zusammengenäht) bezeichnet.
Die Verwendung eines eigenen Nerventransplantats ist möglich. Man entnimmt dafür einen sensiblen Nerv im Bereich der Ferse. Die Stelle an der Ferse bleibt danach taub. Meist erfolgt eine Nervennaht erst nach 4-6 Wochen.
Bindegewebsverwachsungen im Nervenbereich führen ebenfalls zu Druck auf den betroffenen Nerv. Der betroffene Nerv wird operativ freigelegt (sog. Neurolyse).
Bei ständigem Druck auf den Nerv z.B. im Bereich des Handgelenkes erfolgt die Behandlung durch das Tragen einer Bandage oder, bei ausbleibender Besserung eine operative Spaltung des Bandes im Handgelenk (Dekompression).
Bewegungsübungen fördern den Heilungsprozess.
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