
Die Prüfung der Nervenleitgeschwindigkeiten (ENG) und das EMG lassen Rückschlüsse auf die Art und Ausprägung der Polyneuropathie zu. Sie lassen sich insbesondere auch für die Verlaufsbeurteilung heranziehen.
Die vegetativen Untersuchungen wie der Schweißtest und die Bestimmung der Funktion der Herzschlagrate geben wichtige Hinweise auf die Beteiligung des vegetativen Nervensystems.
Zur Ursachenfindung sind Laboruntersuchungen der Stoffwechselwerte (z.B. Blutzucker, Harnsäure, Leber- und Schilddrüsenwerte) und Untersuchung auf Entzündungszeichen notwendig. Bei dem Verdacht auf eine entzündlich bedingte Polyneuropathie wird Nervenwasser entnommen und untersucht.
Sollte sich der Hinweis auf eine erbliche oder entzündliche Polyneuropathie ergeben, sind eine Nerv- ggf. auch zusätzliche Muskeluntersuchung mit Entnahme des Nerven und Muskels und der anschließenden mikroskopischen Untersuchung notwendig. Gegebenenfalls sollte sich eine Tumorsuche anschließen.
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