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Parkinsonähnliche Erkrankungen - Hintergrund / Einleitung

Unter dieser Erkrankungsgruppe werden Erkrankungen zusammengefasst, die zum Teil wie ein Parkinson-Syndrom aussehen, aber zusätzlich mit anderen neurologischen Störungen (z.B. mit Augenmuskellähmungen, Hirnabbau) einhergehen. Sie werden auch als Parkinson-Plus-Erkrankungen bezeichnet.

Als Sonderform  sei hier die progressive supranukleäre Blickparese genannt. Dies ist eine erbliche Erkrankung; bei der Frauen und Männer gleich häufig betroffen sind.

Auch andere neurologische Erkrankungen, wie Entzündungen des Gehirns (z.B. bei einer Jacob-Creutzfeld-Erkrankung oder der Multiplen Sklerose) können Hirnabbausymptome verursachen.

Störungen im Kohlenhydrat-, Aminosäuren-, Fett- oder Kupferstoffwechsel führen zu Hirnabbauprozessen. Aber auch toxische Einflüsse wie Alkohol, Vergiftungen oder internistische Erkrankungen (Leber-, Herz-, Nieren- und Lungenerkrankungen) beeinflussen das Gehirn und können zu Enzephalopathien führen.

Enzephalopathien sind eine allgemeine Bezeichnung für Erkrankungen des Gehirns, deren Ursache nicht immer geklärt ist.

letzte Aktualisierung: 25.01.2010
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