Bei der Myasthenie (Myasthenia gravis) ist die Übertragung der Erregung vom Nerv auf den Muskel gestört. Es stehen nicht mehr genügend spezielle Bindungsorte (Rezeptoren) am Muskel für die Überträgersubstanz (Azetylcholin) zur Verfügung, da ein Teil von ihnen durch vom Körper gebildete sog. Antikörper blockiert ist. Es tritt eine Muskelschwäche ein. Die Ursache ist eine Fehlsteuerung im körpereigenen Abwehrsystem.
Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Erkrankungshäufigkeit liegt bei 5-10 von 100000 Einwohnern. Das Erkrankungsalter liegt etwa im 20.-40. Lebensjahr.
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