Wirbelsäulentumorentfernung
Ein Wirbelsäulentumor ist eine eher seltene Erkrankung, die sowohl gutartig als auch bösartig sein kann. Je nach Lokalisation wird zwischen einem intraduralen, also innerhalb der spinalen Hirnhaut liegenden, und einem extraduralen, also außerhalb des Hirnwasserraumes liegenden, Wirbelsäulentumor unterschieden. Die Entfernung eines Wirbelsäulentumors erfolgt in der Regel unter Einsatz mikrochirurgischer und endoskopischer, operativer Methoden unter intraoperativem, elektrophysiologischen Monitoring.
Was ist ein Wirbelsäulentumor?
Bei einem Wirbelsäulentumor handelt es sich um eine eher seltene Erkrankung. Ein wichtiges Unterscheidungskriterium ist, ob ein Wirbelsäulentumor innerhalb der spinalen Hirnhaut (intradural) oder außerhalb des Hirnwasserraumes (extradural) lokalisiert ist. Entscheidend ist zudem, in welchem Wirbelsäulenabschnitt (HWS, BWS, LWS) der Tumor lokalisiert ist und ob es sich um einen gutartigen, also eher langsam wachsenden, oder um einen bösartigen, also eher schneller und infiltrativ wachsenden, Wirbelsäulentumor handelt.
Untersuchung vor der Entfernung eines Wirbelsäulentumors
Vor der Entfernung eines Wirbelsäulentumors ist es wichtig eine körperliche und klinisch-neurologische Untersuchung sowie Röntgenuntersuchungen der Wirbelsäule durchzuführen, um die Stabilität und die knöcherne Beeinträchtigung abschätzen zu können, die durch das Wachstum des Wirbelsäulentumors verursacht wird. Weitere wichtige Untersuchungsmethoden vor der Entfernung eines Wirbelsäulentumors sind die
Kernspintomographie der Wirbelsäule (
MRT) und die
Computertomographie sowie gegebenenfalls in Einzelfällen auch eine
Angiographie oder nuklearmedizinische Untersuchung.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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