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Manie - Hintergrund / Einleitung

Manie


Bei der Manie handelt es sich um einen krankhaften psychischen Zustand, der in milden Fällen durch eine anhaltend gehobene Stimmung, gesteigerte Aktivität, gesteigertes Wohlbefinden und ein vermindertes Schlafbedürfnis gekennzeichnet ist. In schweren Fällen von Manie treten Symptome wie Selbstüberschätzung, Größenideen, Wahngedanken oder Halluzinationen auf. Behandelt wird eine Manie meist medikamentös mit Stimmungsstabilisatoren oder Neuroleptika.

Definition: Manie


Der Begriff Manie bezeichnet einen krankhaften psychischen Zustand, der der Depression gerne gegenübergestellt wird und der zumeist im Rahmen einer bipolaren Störung auftritt. Diese wurde früher manisch-depressive Erkrankung genannt und bei den sog. endogenen Psychosen klassifiziert. Monopolare Manien (ohne Depressionen) sind sehr selten, haben dann aber ein hohes Wiedererkrankungsrisiko.


Wesentlich seltener sind maniforme Syndrome im Rahmen von hohem Fieber, Drogenrausch, körperlichen oder hirnorganischen Erkrankungen oder als Medikamentennebenwirkung zu finden.

Historische Bedeutung des Begriffes Manie


Historisch geht der Begriff Manie auf Hippokrates im 5. Jahrhundert vor Christus zurück, so dass es sich um eine schon sehr lange bekannte Reaktionsweise handelt. Mania bedeutet lateinisch soviel wie Raserei, Besessenheit, Wahnsinn.
letzte Aktualisierung: 06.05.2013

Artikelinformationen zu Manie
Autor
Dr. Markus Schmidt

Dr. med. Markus Schmidt

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