Magenkrebs (Magenkarzinom)
Magenkrebs, ein bösartiger Tumor des Magens, geht ganz überwiegend von Zellen der Magenschleimhaut aus. Die meisten Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose Magenkrebs über 60 Jahre alt. Nach den Angaben der deutschen Krebsregister erkrankten im Jahr 2000 knapp 20 000 Menschen an Magenkrebs, rund ein Viertel weniger als noch vor 20 Jahren.
Was sind Ursachen und Risikofaktoren für Magenkrebs (Magenkarzinom)?
- Ernährungsgewohnheiten spielen für die Entstehung von Magenkrebs eine wichtige Rolle. Besonders salzreiche Ernährung und Verzehr von wenig frischem Obst und Gemüse, aber von viel Geräuchertem und Gepökeltem erhöhen das Erkrankungsrisiko. Den Rückgang der Erkrankungshäufigkeit führen Experten auch darauf zurück, dass dank der Verbreitung von Kühl- und Gefrierschränken und des ganzjährigen Angebotes an frischem Obst und Gemüse Lebensmittel nicht mehr durch Einsalzen, Pökeln oder Räuchern konserviert werden müssen.
- Bestimmte Formen der chronischen Magenschleimhautentzündung bergen ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Magenkrebs.
- Menschen mit Blutgruppe A und enge Verwandte von Magenkarzinom-Patienten erkranken ebenfalls etwas häufiger an Magenkrebs als der Durchschnitt.
- Eine Infektion mit Helicobacter pylori gilt ebenfalls als Risikofaktor für die Entstehung von Magenkrebs. Die Infektion kann in der Regel mit Antibiotika beseitigt werden.
letzte Aktualisierung: 06.05.2013
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