
Das Notfallset enthält vor allem eine Spritze oder ein Spray mit Adrenalin zur Bekämpfung der Atem- und Kreislaufbeschwerden, sowie Kortison und Antihistaminika. Eine andere Möglichkeit der Behandlung bei einer Bienen- oder Wespengiftallergie ist die Hyposensibilisierung. Der Arzt macht zuerst einen Allergietest, um genau herauszufinden worauf der Patient allergisch reagiert. In einer anschließenden Beratung wird entschieden, ob eine Hyposensibilisierung in Frage kommt. Bei dieser Methode wird das entsprechende Gift in stark verdünnter Form in langsam steigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Antikörper gegen das Gift zu bilden. So wird der Organismus mit der Zeit immer unempfindlicher auf das Gift. Ziel der Hyposensibilisierung ist es, die Empfindlichkeit des Allergikers auf Insektengift zu senken und möglichst lang haltenden Schutz zu gewährleisten. Der Therapieerfolg bei Wespen- und Bienengiftallergie liegt bei 90%.
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