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Wespen- und Bienengiftallergie - Medikamente

Das Notfallset bei Wespen und Bienenallergie

Das Notfallset enthält vor allem eine Spritze oder ein Spray mit Adrenalin zur Bekämpfung der Atem- und Kreislaufbeschwerden, sowie Kortison und Antihistaminika. Eine andere Möglichkeit der Behandlung bei einer Bienen- oder Wespengiftallergie ist die Hyposensibilisierung. Der Arzt macht zuerst einen Allergietest, um genau herauszufinden worauf der Patient allergisch reagiert. In einer anschließenden Beratung wird entschieden, ob eine Hyposensibilisierung in Frage kommt. Bei dieser Methode wird das entsprechende Gift in stark verdünnter Form in langsam steigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Antikörper gegen das Gift zu bilden. So wird der Organismus mit der Zeit immer unempfindlicher auf das Gift. Ziel der Hyposensibilisierung ist es, die Empfindlichkeit des Allergikers auf Insektengift zu senken und möglichst lang haltenden Schutz zu gewährleisten. Der Therapieerfolg bei Wespen- und Bienengiftallergie liegt bei 90%.

Was tun nach einem Stich?

  • Sind Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gestochen worden, entfernen Sie den Stachel möglichst schnell.
  • Den Stachel vorsichtig am besten mit einer Pinzette entfernen und nicht an der Einstichstelle kratzen. Dadurch kann es zusätzlich zu bakteriellen Infektionen kommen.
  • Kühlen Sie die Stelle mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser.
  • Antiallergische Salben lindern den Juckreiz.
  • Wenden Sie sofort Ihre vom Arzt verordnete Notfallapotheke an.
letzte Aktualisierung: 22.05.2012
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