Bei einem Bienen- oder Wespenstich gibt das Insekt sein Gift in die menschliche Haut ab. Um die Einstichstelle kommt es zu Rötungen, Schwellung oder Juckreiz. In den meisten Fällen heilen diese Hauterscheinungen schnell wieder ab.
Einige Menschen leiden jedoch unter einer Allergie gegen Insektengift. Darunter versteht man eine übersteigerte Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf bestimmte Stoffe (Allergene) aus unserer Umwelt, im Falle der Insektenallergie also auf das Gift von Bienen und Wespen.
Was bietet Schutz - die besten Tipps:
- Machen Sie keine hektischen Bewegungen, wenn sich eine Biene nähert.
- Gehen Sie im Gras nicht barfuß, denn Bienen und Wespen halten sich gerne am Boden auf.
- Schützen Sie sich vor Insektenstichen mit langärmeligen Kleidungsstücken und Hosen, damit soviel wie möglich von Ihrem Körper bedeckt ist.
- Vorsicht bei offenen Getränkedosen - es könnte sich eine Biene darin verirrt haben.
- Stark duftende Kosmetik zieht Insekten ebenso an wie Schweiß.
- Grelle Farben und Blumenmuster auf Kleidern locken Insekten an.
- Süßigkeiten sollten nach dem Essen sofort wieder weggeschlossen werden.
- Insektenabweisende Mittel immer auftragen bevor Sie ins Freie gehen.
- Abfallkörbe im Freien locken Bienen und Wespen an. Vorsicht vor allem mit Kindern.
- Fenster in Ihrem Schlafzimmer geschlossen halten oder Insektengitter anbringen.
- Allergiker müssen in den Sommermonaten immer eine Notfallapotheke mitnehmen.
- Seien Sie vorsichtig beim Obstpflücken, da Wespen sich häufig in der Nähe von Fallobst aufhalten.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
copyright by
|
Artikelinformationen zu Wespen- und Bienengiftallergie