Heuschnupfen-Patienten leiden oft Wochen bis Monate unter gereizten oder blockierten Atemwegen. Die entzündete Nasenschleimhaut reagiert auch gegenüber anderen Reizen empfindlich: Staub, Zigarettenrauch oder Temperaturwechsel bringen noch Wochen nach Abklingen des Heuschnupfens die Nase erneut zum Fliessen.
Bei etwa einem Drittel geht der Heuschnupfen in allergisches Asthma über. Man nennt diesen Vorgang «Etagenwechsel», weil die Krankheit von den oberen zu den unteren Atemwegen gewechselt hat. Diese Komplikation macht aus einer harmlosen Allergie eine potentiell gefährliche und ist daher besonders gefürchtet. Durch rechtzeitige und korrekte Therapie des Heuschnupfens kann der Etagenwechsel häufig verhindert werden.
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