
Bei einer Allergie reagiert unser Immunsystem auf die falschen Stoffe. Harmlose Substanzen wie Pollen werden als "feindlich" eingestuft und mit allen Mitteln bekämpft. Dabei kommt es neben Heuschnupfen auch zu lästigen Allgemeinbeschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit und Müdigkeit.
Jeder dritte erwachsene Deutsche leidet mittlerweile an einer Allergie. Auch bei Kindern nehmen allergische Erkrankungen immer mehr zu: Etwa 15% leiden an Heuschnupfen und 6% an allergischem Asthma.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf körperfremde, aber eigentlich harmlose Stoffe wie Hausstaub oder Pollen. Die Folgen dieser überschießenden Immunreaktion sind vielfältig: Von Juckreiz, Schnupfen und Bindehautentzündungen reicht die Palette bis hin zu Halsschmerzen, Asthma, allgemeiner Abgeschlagenheit, Ekzemen oder auch Magen-Darm-Beschwerden.
Sowohl das Erkennen des Allergieauslösers (zurzeit etwa 20.000 bekannte Substanzen) als auch die Behandlung einer allergischen Erkrankung gestalten sich nicht immer ganz einfach.
Dabei bringt die Hyposensibilisierung vor allem bei Insektengift- und Pollenallergien gute Erfolgsraten mit bis zu 80%. Auch an innovativen Medikamenten wird eifrig geforscht.
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Verwendete Quellen:
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Dr. med. Michaela Axt-Gadermann Hautfachärztin und Medizinjournalistin
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