Kurzsichtigkeit
Bei der Kurzsichtigkeit – in der Fachsprache auch Myopie genannt – handelt es sich um eine Form der Fehlsichtigkeit, bei der der Betroffene in der Ferne unscharf, in der Nähe jedoch scharf sieht. In den meisten Fällen wird die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit vererbt. Aber auch ein starker und häufiger Anreiz zur Nahsicht, etwa beim häufigen Lesen, sowie Alterungsprozesse der Linse und Hormonschwankungen können eine Kurzsichtigkeit verursachen. Behandelt wird die Kurzsichtigkeit in erster Linie durch das Tragen einer Brille oder Kontaktlinsen. Darüber hinaus ist auch eine operative Korrektur der Kurzsichtigkeit im Rahmen der refraktiven Chirurgie möglich.
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| Abbildung: Schematische Darstellung eines kurzsichtigen Auges. Bei der Betrachtung von Gegenständen in der Ferne (schwarze Strahlen) entsteht kein scharfes Bild auf der Netzhaut, bei der Betrachtung von Gegenständen in der Nähe entsteht ein scharfes Bild (blaue Strahlen). |
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Definition: Kurzsichtigkeit
Die Kurzsichtigkeit wird in der Fachsprache als „Myopie“ bezeichnet. Bei der Kurzsichtigkeit entspricht die Gesamtbrechkraft des Auges nicht dem anatomischen Bau des Auges, so dass kein scharfes Bild im Zentrum der Netzhaut entsteht. Der Bau des Auges ist im Verhältnis zu lang, so dass das Bild imaginär vor der Netzhaut scharf abgebildet, jedoch auf der Netzhaut unscharf abgebildet wird. Daher ist die Sicht für den betroffenen kurzsichtigen Patienten in der Ferne unscharf. In der Nähe jedoch kann ein Kurzsichtiger scharf sehen. (Abbildung)
letzte Aktualisierung: 17.06.2013
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