
Unterstützende Behandlungsmaßnahmen beim Multiplen Myelom
Von besonderer Bedeutung sind beim Multiplen Myelom während des gesamten Krankheitsverlaufs unterstützende Behandlungsmaßnahmen, die Symptome lindern und Komplikationen vorbeugen. Dazu zählt die Bestrahlung oder chirurgische Stabilisierung schmerzhafter oder bruchgefährdeter Knochenherde ebenso wie eine wirksame medikamentöse Schmerzbehandlung und die medikamentöse Absenkung eines erhöhten Kalziumspiegels im Blut. Durch Gabe von bestimmten Medikamenten (Bisphosphonate) lässt sich die krankhafte Knochenauflösung verlangsamen. Besteht durch Verminderung gesunder Plasmazellen ein Antikörpermangel, kann die Infektionsneigung erhöht sein. Hier können funktionsfähige Antikörper (Immunglobuline) verabreicht werden.
Welche Nachuntersuchungen sind beim Multiplen Myelom notwendig?
Um den Behandlungserfolg zu überwachen und ggf. einen Rückfall zu erkennen, werden die Patienten regelmäßig nachuntersucht. Alle 6 bis 8 Wochen erfolgen Blutuntersuchungen, in längeren Intervallen Röntgenuntersuchungen des Skeletts.
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Verwendete Quellen: Goldschmidt, H.: Das Multiple Myelom (Plasmozytom) - Diagnose und Therapie. Überarbeitete Neuauflage, Uni-Med Verlag AG, Bremen, London, Boston 2011. |
Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt
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