
Symptome und Diagnostik beim malignen Pleuramesotheliom (MPM)
Die Symptome des Mesothelioms sind meist uncharakteristisch und tragen nur wenig zur Diagnosestellung bei. Am häufigsten treten langsam zunehmende Atemnot und ein schlecht lokalisierbarer Schmerz im Brustkorb sowie bei etwa einem Drittel der Patienten Reizhusten auf. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Gewichtsverlust sind Spätsymptome des fortgeschrittenen Tumorleidens.
Die Diagnose stützt sich auf bildgebende Verfahren, da es keine auf ein Mesotheliom hindeutenden Laborwertegibt. Den höchsten Stellenwert für die Diagnosestellung und die Stadieneinteilung hat die Computertomografie, mit der sich auch eine Infiltration der Brustwand sowie ein Einwachsen des Tumors in die Lunge und umliegende Organe nachweisen lässt. Im Röntgenbild des Brustraums oder im Ultraschall zeigt sich – meist als Ausgangsbefund, der die weitere Diagnostik bestimmt – ein Pleuraerguss, eine Flüssigkeitsansammlung zwischen den beiden Brustfellblättern. Wachsende Bedeutung für die Diagnostik gewinnt die Thorakoskopie, die Spiegelung der betroffenen Brusthälfte. Sie ermöglicht die Entnahme von Biopsien und damit die feingewebliche Sicherung der Diagnose durch den Pathologen.
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