Symptome und Diagnostik bei malignen Lymphomen (Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom)
Beiden Gruppen (Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome) gemeinsame häufigste Anzeichen sind schmerzlose Lymphknotenvergrößerungen, beim Hodgkin-Lymphom zunächst meist oberhalb des Zwerchfells, und/oder allgemeine Krankheitszeichen wie Leistungsabfall, Müdigkeit und erhöhte Körpertemperatur oder Nachtschweiß.
Die Diagnose eines malignen Lymphoms und die Zuordnung zu einer der Krankheitsgruppen kann nur durch Entnahme und feingewebliche Untersuchung eines oder mehrerer befallener Lymphknoten oder von Gewebeproben aus anderen Organen gestellt werden.
So vielfältig wie diese Zellen sind auch die feingeweblichen Unterformen der malignen Lymphome. Das Hodgkin-Lymphom ist durch das Auftreten einer besonderen Zellart, der Sternberg-Riesenzellen, von allen anderen Lymphomen zu unterscheiden. Einzelne Formen von Non-Hodgkin-Lymphomen befallen als erstes die Haut oder die Schleimhaut des Verdauungstrakts, vor allem des Magens.
Die genaue Bestimmung der Erkrankung und der Ausbreitung, des Krankheitsstadiums, ist wichtig für die Behandlungsplanung. Dazu sind nach feingeweblicher Diagnosesicherung weitere Untersuchungen erforderlich, u.a. Röntgen des Brustraums, Computertomographie und Ultraschalluntersuchung des Bauchraums, Untersuchung einer Knochenmarkprobe, Skelettszintigraphie und evtl. Entnahme von Gewebeproben aus der Leber.
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