Was sind Symptome von Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)?
Lungenkrebs macht im Frühstadium nur selten Beschwerden. Eine gezielte Früherkennungsuntersuchung gibt es nicht. Zu den Symptomen, die man, vor allem wenn man raucht, unbedingt ärztlich abklären lassen sollte, zählen ein neu aufgetretener, anhaltender Husten, ein sich verschlechternder chronischer Husten, Auswurf mit oder ohne Blutbeimengungen. Atemnot, Fieberschübe, allgemeine Abgeschlagenheit und Gewichtsverlust sind meist Anzeichen eines schon weiter fortgeschrittenen Lungenkrebses.
Wie kommt es zur Diagnose Lungenkrebs (Lungenkarzinom)?
Zeigt die Lunge im Röntgenbild verdächtige Veränderungen, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Nur eine Gewebeprobe kann letztendlich die Diagnose Lungenkrebs bestätigen. Diese gewinnt man mit Hilfe einer Spiegelung der Atemwege, der Bronchoskopie, bei der ein Schlauch über die Luftröhre in die Bronchien vorgeschoben wird, so dass eine gezielte Probenentnahme an verdächtigen Stellen möglich ist. Diese Untersuchung erfolgt in der Regel in Narkose.
Wenn bei der Bronchoskopie kein Zellmaterial für die Diagnosesicherung gewonnen werden konnte, kann unter computertomografischer Kontrolle eine dünne Nadel durch die Brustwand in den verdächtigen Bezirk vorgeschoben und etwas Gewebe angesaugt werden.
Finden sich in den Gewebeproben Krebszellen, stellt sich die Frage, wie der Tumor sich ausgebreitet und ob er bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen gebildet hat. Zur Klärung sind weitere Untersuchungen nötig, u. a. Computertomografie des Brustraums und des Bauchraums mit Kontrastmittel und ggf. eine Skelettszintigrafie, die Hinweise auf Knochenmetastasen liefert. Auch eine Computertomografie oder Kernspintomographie des Gehirns kann angebracht sein. Wichtig ist zudem die Überprüfung der Herz- und Lungenfunktion im Hinblick auf die Verträglichkeit der Behandlung.
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