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Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) - Nebenwirkungen und Folgen

Welche Nebenwirkungen und Folgen hat die Behandlung des Kehlkopfkrebses (Larynxkarzinom)?

Die komplette Entfernung des Kehlkopfes hat den Verlust der Stimme und die dauerhafte Ausleitung der Luftröhre durch eine Öffnung im Hals zur Folge, durch die die Patienten atmen (Tracheostoma). Teilentfernung des Kehlkopfes oberhalb der Stimmbänder beeinträchtigt durch Entfernung des Kehldeckels die Schluckfunktion. Nach Operation kleiner Tumoren im Stimmbandbereich bleibt die Stimme zwar erhalten, kann aber dauerhaft verändert sein. Strahlenbehandlung kann zu schmerzhaften Schleimhautentzündungen mit Schluckbeschwerden führen, die teilweise eine vorübergehende künstliche Ernährung erforderlich machen. Bei kombinierter Strahlen-/Chemotherapie ist die Schleimhautentzündung besonders ausgeprägt. Außerdem können Übelkeit und Erbrechen, Haarausfall sowie eine Beinträchtigung der Blutbildung im Knochenmark auftreten. Insbesondere bei ausgedehnter Bestrahlung sind auch Mundtrockenheit durch Schädigung der Speicheldrüsen und Geschmacksstörungen häufig. Als langfristige Folgen sind Schrumpfungen und Verhärtungen im Bereich des Bindegewebes möglich. Eine sorgfältige Mundhygiene und Schleimhautpflege sowie die Behandlung kariöser Zähne vor der Bestrahlung helfen Komplikationen zu vermeiden.

letzte Aktualisierung: 03.02.2012

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