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Hodenkrebs (Hodenkarzinom) - Nachbehandlung / Rehabilitation

Nachbehandlung bei Hodenkrebs (Hodenkarzinom)


Nach der Primärbehandlung (Operation, evtl. Chemo- und/oder Strahlentherapie) beginnt die Phase der Nachsorge, die sich über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren erstreckt. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind obligatorisch. Zum einen haben sie den Zweck, einen Wiederausbruch der Krankheit (Tumorrezidiv) festzustellen. Gegebenenfalls würde dann eine Kombinationschemotherapie folgen, welche bei frühzeitiger Anwendung in den meisten Fällen Erfolg zeigt. Zum anderen werden bei den Nachsorgeuntersuchungen Folgen der Strahlen- und/oder Chemotherapie überwacht. Zu Beginn sind die Abstände zwischen den einzelnen Untersuchungen noch relativ kurz.


Bei den Nachsorgeuntersuchungen finden körperliche Untersuchungen (v.a. Abtasten von Lymphknotenstationen) und labormedizinische (v.a. zum Bestimmen von Tumormarkern) statt. Möglicherweise werden auch Ultraschalluntersuchungen der Leber, Röntgenaufnahmen der Lunge und Computertomographien zur Kontrolle der Lymphknoten im Bauchraum sowie der Leber auf Metastasen durchgeführt.

Kurz nach dem Krankenhausaufenthalt kann auch eine Anschlussrehabilitation in einer speziellen Rehabilitationsklinik stattfinden. Sie muss bereits im Krankenhaus beantragt werden.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

Verwendete Quellen:
  • Albers, P. / Albrecht, W. / Algaba, F. et. al. (2009): Guidelines on Testicular Cancer. European Association of Urology. URL: http://www.uroweb.org/fileadmin/tx_eauguidelines/2009/Full/Testis_Cancer.pdf.
  • Deutsche Krebshilfe e.V. (Hrsg.) (2009): Hodenkrebs. Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die blauen Ratgeber 16. URL: http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/016_hoden.pdf.
  • Schmelz, Hans-Ulrich / Albers, P. (2006): Hodentumoren. In: Schmelz, H.U. / Sparwasser, C. / Weidner, W. (Hrsg.): Facharztwissen Urologie. Differenzierte Diagnostik und Therapie. Korr. Nachdruck. Berlin: Springer. S. 258.
  • Schmoll, Hans-Joachim (2006): Maligner Keimzelltumor des Mannes. In: Schmoll, Hans-Joachim / Höffken, Klaus / Possinger, Kurt (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie. Standards in Diagnostik und Therapie. 4. Auflage. Berlin: Springer. S. 4789-4897.

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