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Hirntumoren und andere Tumoren des Schädelinneren - Symptome / Diagnose

Wie kann man Tumoren des Schädelinneren (inkl. Hirntumoren) erkennen?

Die besondere Problematik der Tumoren des Schädelinneren besteht in der Organisation des Gehirns, wo auf engstem Raum wichtige Funktionsbereiche beieinander liegen. Selbst kleinste Schädigungen können schwere Folgen in der Hirnfunktion haben, so z. B. Lähmungen der Gliedmaßen, Sehstörungen, , Sprachstörungen, Störungen der Atmung oder des Schluckens, Krampfanfälle, psychische Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten– ein vielfältiges Bild.

Die Begrenzung durch den knöchernen Schädel lässt einem Tumor im Vergleich zu anderen Körperregionen (z. B. dem Bauchraum) wenig Platz. So wird ein Hirntumor, auch ein gutartiger Tumor, wenn er eine gewisse Größe überschritten hat, Raum für sich beanspruchen, gesundes Hirngewebe verdrängen und durch sog. Hirndruckzeichen auf sich aufmerksam machen.

Zeichen eines erhöhten Hirndrucks sind:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen, insbesondere das Nüchtern-Erbrechen am Morgen,
  • Benommenheit und Bewusstseinsstörungen,
  • Krampfanfälle,
  • Lähmungserscheinungen oder Missempfindungen an Armen und Beinen oder im Versorgungsbereich der Hirnnerven.

All diese Störungen können durch eine neurologische Untersuchung festgestellt werden. Auch eine augenärztliche Untersuchung ist wichtig.

Weitere Untersuchungsmethoden zur Diagnosesicherung sind:

  • CT und/oder MRT (Computer- oder Magnetresonanztomografie)
  • Angiografie (Gefäßdarstellung) zur Operationsplanung
  • Gegebenenfalls Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe) zur feingeweblichen Untersuchung
  • Das EEG (Elektroenzephalogramm, Hirnstromkurve) hat seine Berechtigung in der Verlaufsbeurteilung. Es dient vor allem zur Dokumentation von Krampfaktivität. Auch bei bestehendem Hirndruck zeigt es krankhafte Veränderungen. Es trägt jedoch wenig bei zur Erstdiagnose eines Hirntumors.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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