Welche Nebenwirkungen und Folgen hat die Behandlung des Hautkrebses?
Die operative Behandlung des Melanoms und die Wächterlymphknotenbiopsie sind in der Regel ohne Folgen. Die Operationen werden so durchgeführt, dass die Funktion der jeweiligen Körperbereiche nicht betroffen ist. Zumeist kann die Exzisionswunde primär verschlossen werden, und die Heilungen verlaufen in der Regel unkompliziert.
Bei einer adjuvanten Behandlung mit
Interferon-alpha kommt es zu Beginn zu einer
grippeähnlichen Symptomatik und zur Entstehung von
Fieber. Dieses tritt nach Verabreichung der Spritzen in einem Abstand von wenigen Stunden auf. Zur
Vorsorge gegen das Entstehen von
Fieber kann Paracetamol eingenommen werden. Der Körper gewöhnt sich an die Behandlung und die Nebenwirkungen klingen nach einigen Wochen ab. Es kann weiterhin eine verminderte Leistungsfähigkeit und Abgeschlagenheit eintreten. In selteneren Fällen kann die Verabreichung von
Interferon Depressionen auslösen. In solchen Fällen sollte die Behandlung nicht fortgeführt werden. Ebenfalls kann die Behandlung mit
Interferon Autoimmunkrankheiten stimulieren, z.B. eine autoimmune Schilddrüsenentzündung. Auch Verschlechterung von Hautkrankheiten wie z. B. der
Schuppenflechte wurden beobachtet.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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