
Die Nachbehandlung bei Hautkrebs
Wie sieht die Nachsorge von Plattenepithelkarzinome aus?
Plattenepithelkarzinome tragen je nach Lage, Eindringtiefe und Dicke ein gewisses Risiko, Absiedlungen (Metastasen) zu bilden. Es muss in einzelnen Fällen daher eine Untersuchung auf mögliche Metastasen durchgeführt werden. Da Plattenepithelkarzinome in stark lichtgeschädigter Haut auftreten, besteht ein erhöhtes Risiko einen neuen Hautkrebs zu entwickeln. Es ist daher empfehlenswert, nach Entfernung eines solchen Hauttumors die eigene Haut regelmäßig selbst zu untersuchen und bei Veränderungen oder zumindest einmal jährlich einen Hautarzt zur Kontrolle aufzusuchen.
Wie sieht die Nachsorge beim Melanom aus?
Nachsorgeuntersuchungen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren empfohlen. Bei Patienten mit vielen und atypischen Leberflecken sollten im Anschluss jährliche Untersuchungen lebenslang vorgenommen werden. Die Häufigkeit der Nachsorgeuntersuchungen richtet sich nach der Eindringtiefe des Tumors und dem Rezidivrisiko. Bei dünnen Melanomen mit weniger als 1 mm Tumordicke sind -jährliche Nachsorgeuntersuchungen ausreichend. Bei dickeren Melanomen sollten in den ersten 5 Jahren _-jährliche Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Die Basis der Untersuchungen stellt die genaue Betrachtung der gesamten Haut sowie das Tasten der Lymphknoten dar. Bei erhöhter Rezidivgefahr sollten zusätzlich Lymphknotensonographien und die Bestimmung des Tumormarkers Protein S 100 vorgenommen werden.
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