Symptome bei Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
Eierstockkrebs wird nur selten im Frühstadium erkannt. Die Eierstöcke sind kleine Organe und liegen geschützt im Inneren der Bauchhöhle. Deshalb sind Veränderungen nur schwer zu erkennen, und es gibt keine verbindlichen Empfehlungen für gezielte Früherkennungsuntersuchungen. Symptome wie unklare
Bauchschmerzen, Zunahme des Bauchumfangs, Bauchwassersucht, Beschwerden beim Stuhlgang oder Wasserlassen, Zwischenblutungen bzw. Blutungen nach den Wechseljahren, Druckgefühl und unklare Gewichtsabnahme treten häufig erst spät auf und können auch auf andere Erkrankungen als Eierstockkrebs hinweisen. Gerade deshalb ist es wichtig, bei anhaltenden unklaren Beschwerden den Arzt aufzusuchen. Die regelmäßige gynäkologische Untersuchung ist die wichtigste Maßnahme zur Erkennung von Eierstockkrebs.
Frauen mit erhöhtem Risiko für Eierstockkrebs sollten die Ovarien regelmäßig mittels Ultraschall untersuchen lassen
Bei Frauen mit erhöhtem Risiko sollte eine
Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke durch die Scheide erfolgen. Neben der Tastuntersuchung ist
Ultraschall die erste und wichtigste Untersuchung bei Verdacht auf Eierstockkrebs. Zeigt sich hier eine krebsverdächtige Geschwulst, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um das Stadium der Erkrankung und eine eventuelle Ausbreitung über den Eierstock hinaus festzustellen. Dazu zählen die Bestimmung von Blutwerten,
Ultraschall aller Bauch- und Beckenorgane, Röntgenuntersuchung der Nieren und Harnwege mit Kontrastmittel, Röntgenaufnahme der
Lunge, eventuell Blasen- und Darmspiegelung und Röntgenaufnahmen des Darms sowie
Computertomografie, evtl auch
Kernspintomografie.
letzte Aktualisierung: 03.02.2012
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