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Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) - Behandlung / Therapie

Behandlung bei Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)


Eine Operation ist bei Verdacht auf Eierstockkrebs unverzichtbar und die wichtigtste Behandlungsmethode. Nur sie ermöglicht eine feingewebliche Untersuchung des Tumors und eine genaue Bestimmung des Stadiums des Ovarialkarzinoms.


Entscheidend für den Behandlungserfolgs ist die möglichst vollständige Entfernung allen Tumorgewebes. Meist ist dazu ein ausgedehnter Eingriff erforderlich. Beide Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Blinddarm, großes Netz - so nennt man eine Fettschürze zwischen Bauchorganen und Bauchdecke - und evtl. Lymphknoten im Beckenbereich werden entfernt, bei Befall weiterer Organe im Bauchraum nach Möglichkeit auch diese ganz oder teilweise. Die Operation sollte an einem Zentrum mit viel Erfahrung durchgeführt werden. Bei jungen Patientinnen mit Kinderwunsch ist es im Frühstadium in einzelnen Fällen möglich, einen Eierstock mit Eileiter und Gebärmutter zu erhalten.

Nach der Operation bei Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Nach der Operation ist bei den meisten Patientinnen eine Behandlung mit zellwachstumshemmenden Medikamenten (Zytostatika), eine Chemotherapie, erforderlich. Nur wenn der Tumor in einem sehr frühen Stadium entdeckt wurde, ist dies nicht notwendig. Als Standard gelten derzeit sechs Kurse mit einer Kombination aus zwei Zytostatika im Abstand von jeweils drei Wochen. Die Chemotherapie kann die Heilungschance erhöhen, insbesondere nach vollständiger Operation. Eine Strahlenbehandlung wird bei Eierstockkrebs nur noch selten angewendet, ist aber bei Nichtanwendbarkeit von Chemotherapie möglich.

letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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