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Darmkrebs - Nebenwirkungen und Folgen

Ernährung nach einer Darmkrebs-Operation


Durch die Ernährung kann nach einer Darmkrebs-Operation gezielt Einfluss auf die Stuhlkonsistenz, auf Blähungen sowie das allgemeine Wohlbefinden genommen werden. Dennoch gibt es weder verbindliche Diätempfehlungen, noch pauschale Verbote. Grundlage der Ernährungstherapie ist die „Leichte Vollkost“, also das Meiden von Speisen und Getränken, die erfahrungsgemäß häufig zu Unverträglichkeiten führen. Hierzu gehören Hülsenfrüchte, Pilze, Kohlgemüse, rohe Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, frittierte Speisen, Vollkornbrot mit ganzen Körnern, frisch gebackenes Brot, hart gekochte Eier, säurehaltige Lebensmittel, stark Gebratenes, Geräuchertes, scharf Gewürztes, zu heiße sowie zu kalte Speisen und Getränke, kohlensäurehaltige Getränke und unreifes Obst. Es empfiehlt sich, zur individuellen Einschätzung der Nahrungsverträglichkeit ein Mahlzeiten- und Beschwerde-Tagebuch zu führen.


Wurde bei der Darmkrebs-Operation ein künstlicher Darmausgang im Dünndarmbereich angelegt (Ileostoma oder Jejunostoma), fehlt die Funktion des Dickdarms, was zu einer verminderten Wiederaufnahme von Wasser und Elektrolyten führt. Dadurch kommt es zu dünnflüssigen, breiigen Stühlen und einer erhöhten Stuhlfrequenz. Für den Betreffenden ist es wichtig zu wissen, dass jede Aufnahme von Speisen und Getränken zu einer Entleerung führt. Langsames Essen und Trinken sowie gründliches Kauen kann hier sehr hilfreich sein.

Künstlicher Darmausgang - Informieren Sie sich hier darüber

Langfristig empfiehlt es sich, die Essgewohnheiten auf die der mediterranen Küche umzustellen, denn diese beugt nicht nur Herzerkrankungen und Übergewicht vor, sondern auch bestimmten Formen von Krebs. Zur mediterranen Ernährung zählen der tägliche und reichliche Verzehr von Obst, Gemüse und Salat, die Bevorzugung pflanzlicher Fette, wie Raps-, Oliven- oder Sojaöl, die Reduktion von Fett (Milchprodukte in Maßen, seltener Verzehr von rotem Fleisch und Wurstwaren) und der häufige Verzehr von Fisch (2-3 Portionen / Woche), und schließlich ein möglichst mäßiger Genuss von Alkohol. Außerdem schließt die mediterrane Ernährung auch eine gesunde Lebensweise mit ein, Ruhe und Zeit beim Essen sowie regelmäßige körperliche Bewegung.
letzte Aktualisierung: 03.02.2012

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