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Operation bei Krebs - Hintergrund

Operation als Krebstherapie


Die erste Maßnahme in der Krebstherapie ist oft die Operation mit dem Ziel, das Krebsgewebe vollständig zu entfernen. An die Operation schließt sich eine gründliche mikroskopische Untersuchung des entfernten Tumorgewebes (feingewebliche oder histologische Untersuchung) an, die auch eine genauere Beurteilung der Art und Ausdehnung des Tumors erlaubt.

Dies ist wichtig für die weitere Planung der Behandlung. Bei einem weit fortgeschrittenen Tumor ist eine Operation manchmal nicht mehr oder nicht vollständig möglich. Auch wenn bereits Metastasen in anderen Organen entstanden sind, lässt sich der Krebs operativ nicht mehr ganz entfernen. Eine dauerhafte Heilung ist dann in der Regel nicht mehr möglich, wohl aber eine Kontrolle der Erkrankung oder ein Wachstumsstopp für unterschiedliche Dauer.



Gerade bei weit fortgeschrittenen Erkrankungen ist es das oberste Ziel, Beschwerden durch die Erkrankung zu lindern. Die Mediziner sprechen dann von einer "palliativen Therapie". Es geht darum, die Lebensqualität in der verbleibenden Zeit so gut wie möglich aufrechtzuerhalten.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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