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Hormontherapie bei Krebs - Hintergrund

Hormontherapie bei Krebserkrankungen


Bestimmte Tumorarten, wie Brust-, Prostata- und Gebärmutterkrebs, werden in ihrem Wachstum durch Geschlechthormone beeinflusst. Die Unterdrückung dieses Hormoneinflusses kann umgekehrt das Wachstum der Krebs-Zellen stoppen. Diese Maßnahmen werden als Hormontherapie bezeichnet – besser sollte es "Anti-Hormontherapie" heißen.


Wird die Hormontherapie adjuvant, ergänzend zu einer vollständigen Operation gegeben, ist ihre Dauer zeitlich begrenzt. Bei einem fortgeschrittenen Tumor wird die Hormontherapie dagegen so lange durchgeführt, bis sie nicht mehr wirkt.


Die Nebenwirkungen sind Folge des Ausfalls der Geschlechtshormonwirkung: Bei Frauen kann es zu Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Trockenheit der Schleimhäute im Genitalbereich kommen. Sie werden von betroffenen Frauen von wenig bis sehr beeinträchtigend erlebt. Bei Männern kommt es zu einer Verminderung der sexuellen Lust und zu einer Abnahme der Potenz.

Einen ausführlichen Artikel zur Hormontherapie bei Brustkrebs finden Sie hier in unserem Fachportal Brustkrebs.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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