Knochenschmerzen und Gelenkschmerzen
Beschwerden am Bewegungsapparat stellen in Deutschland den Hauptanteil an chronischen Schmerzerkrankungen. Dabei sind Rückenschmerzen die häufigsten Beschwerden. Auch Schmerzen als Folge von Knochenschwund (Osteoporose) und von Verschleißerscheinungen an den Gelenken (Arthrose) haben sich zu wahren Volksleiden entwickelt. Auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, dem Morbus Bechterew und anderen rheumatischen Erkrankungen sind die Gelenke schmerzhaft entzündet.
1. Arthrose - Schmerzen durch Abnutzung der Gelenke
Abnutzungsschäden (Arthrose) treten vor allem bei Gelenken auf, die falsch oder stark belastet werden, z. B. durch Übergewicht oder Sport. Besonders der Gelenkknorpel kann sich von Schäden kaum erholen. Ohne Knorpel reiben die Knochen direkt aufeinander, wodurch im Gelenk scharfe Kanten entstehen, die Schmerzen auslösen. Durch die Kanten und Ecken im Gelenk kann sich das Gelenk entzünden, was den Schmerz verschlimmern kann.
2. Rheumatoide Arthritis - Schmerzen bei Gelenkentzündung
Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um einen Krankheitsprozess, bei dem der Körper die Gelenkhaut als fremd ansieht und mit einer Entzündung und Abstoßung reagiert. Die Erkrankung betrifft bevorzugt kleine Gelenke und kann zu verformten, schmerzenden Gelenken führen.
3. Bechterew’sche Krankheit
Die Bechterew’sche Krankheit ist eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vorwiegend die Wirbelsäule befällt und zu Schmerzen und einer zunehmenden Versteifung der Wirbelsäule führt.
4. Osteoporose – Schmerzen bei Knochenschwund
Vier bis sechs Millionen Bundesbürger leiden an Osteoporose einem krankhaften Schwund von Knochenmasse infolge von Kalkmangel im Knochen. Gefährdet sind vor allem ältere Frauen. Daher wird der Osteoporose-Rundrücken im Volksmund gerne auch als „Witwenbuckel“ bezeichnet. Leider wird die Osteoporose oft erst dann ernst genommen, wenn die ersten Knochen brechen. Am Anfang der Erkrankung treten gelegentlich Rückenschmerzen auf. Bei fortgeschrittener Osteoporose können schon bei geringsten Anlässen wie Ausrutschen oder Stolpern sehr schmerzhafte Knochenbrüche entstehen.
Weitere Informationen auf der Webseite
www.rheuma-info.de.
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