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Insulinpen bei Diabetes - Hintergrund

Diabetes-Behandlung mit Insulin: Spritzen und Insulinpen richtig benutzen

Insulinpen: OptipenVoraussetzung für eine erfolgreiche Diabetes- Therapie mit Insulin ist die richtige Spritztechnik. Zur Verfügung stehen herkömmliche Plastikspritzen und Insulinpens. Plastikspritzen sind einfach und praktisch zu handhaben. Mit ihnen lassen sich die Insulinmengen sehr exakt abmessen. Die Insulinpens sind eine wesentliche Vereinfachung für die Patienten. Insulinpens sind Injektionshilfen, die wie ein Füllfederhalter aussehen und bei denen stumpfe Nadeln und der Insulinvorrat mittels "Patronen" ausgewechselt werden können. Insbesondere können Sie Ihr Insulin immer spritzfertig mit sich führen und haben es leichter, die gewünschte Insulindosis exakt abzumessen.

Die Nadeln in Insulinpens und Spritzen können mehrmals verwendet werden

Für Insulinpens und Spritzen gibt es Nadeln mit verschiedene Nadellängen. Normalgewichtige und übergewichtige Diabetiker können in der Regel die übliche Länge von 12 mm verwenden. Für schlanke Menschen und Kindern sind Nadellängen von 5, 6, 8 und 10 mm erhältlich. Sie können Pen-Nadeln und Spritzen mehrfach verwenden, da dem Insulin desinfizierende Zusatzstoffe beigemischt sind. Öfter als 3- bis 4-mal ist dies jedoch nicht empfehlenswert, da bereits nach 2- bis 3-maligem Gebrauch die Nadelspitzen Beschädigungen aufweisen und dann zu schmerzhaften Injektionen und Blutergüssen führen können.

Die richtigen Einstichstellen für die Insulininjektion

Die richtigen Einstichstellen für die InsulininjektionSie können das Insulin in das Unterhautfettgewebe an Bauch, Gesäß und Oberschenkel injizieren. Achten Sie darauf, dass Sie die Stellen nach einem gewissen Schema wechseln. So können Sie z. B. immer einen Fingerbreit „weiterwandern“.

Am schnellsten gelangt das Insulin aus Spritzstellen im Bauchbereich ins Blut, langsamer aus Spritzstellen am Gesäß, am langsamsten aus dem Oberschenkel. Für eine möglichst gleich bleibende Wirkung des Insulins ist es daher angebracht, wenn Sie die gleichen Spritzareale täglich zur gleichen Tageszeit benutzen. Injektionen in den Oberarm sind nicht zu empfehlen, weil sich dort meist zu wenig Fettgewebe befindet und dadurch das Insulin leicht versehentlich zu tief in den Muskel gespritzt wird und dadurch rascher als erwartet wirkt.


Verwendete Quellen:

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