
Wie kann man Krebs des Magens feststellen?
Viele Patienten kommen wegen eher unspezifischer Beschwerden zum Arzt: Sie leiden unter Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Unwohlsein, sie haben abgenommen und fühlen sich nicht voll leistungsfähig. Zwar können diese Symptome ganz harmlos sein. Doch das Herauszögern einer Magenspiegelung, der sogenannten Endoskopie bzw. Gastroskopie, kann die frühe Diagnose einer ernsteren Erkrankung verhindern. Die Spiegelung ist dank moderner Geräte mit biegsamen Schläuchen weniger unangenehm als viele Patienten befürchten. Bei einer Gastroskopie kann aus verdächtigen Bereichen sofort Gewebe entnommen und untersucht werden. Eine Röntgenuntersuchung von Magen und Darm mit geschlucktem Kontrastmittel kann im Einzelfall nützlich sein. Bestätigt sich der Verdacht auf Krebs des Magens, folgen weitere Untersuchungen zur Bestimmung der Krankheitsausbreitung, des Stadiums. Eine Röntgenuntersuchung der Lunge, Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und evtl. auch eine Ultraschalluntersuchung der Magenwand mit dem Endoskop liefern Informationen darüber, ob Tumorabsiedelungen (Metastasen) in entfernten Körperregionen vorliegen und wie tief der Tumor in die Magenwand eingedrungen ist. Im Einzelfall können weitere Untersuchungen nützlich sein.
Als Autor anmelden
|
zum Anfrageformular