Risiken und Chancen bei einer Magenverkleinerung
Jede Magenverkleinerung ist mit einem, wenn auch geringen Risiko behaftet. Zu den perioperativen (im zeitlichen Umfeld des Eingriffs) Risiken bzw. möglichen Komplikationen zählen Wundheilungsstörungen oder kardiovaskuläre Probleme wie Thrombosen. Zu möglichen Spätkomplikationen zählen Verwachsungen oder Narbenbrüche, das Risiko dieser Spätkomplikationen ist durch die Einführung der laparoskopischen Operationstechnik jedoch deutlich verringert worden. Insgesamt sind bei übergewichtigen Patienten, welche die Kriterien für eine Operation erfüllen, die Operationsrisiken als gering im Vergleich zu den Spätfolgen der krankhaften Adipositas zu werten.
Welche Nachbehandlung erfordert eine Magenverkleinerung?
Nach jeder dieser magenverkleinernden Maßnahmen ist eine postoperative ärztliche Nachsorge notwendig. So ist beispielsweise immer nach einer Magenbypassoperation und häufig nach einer Schlauchmagenoperation lebenslang eine Vitaminsubstitution von Vitamin B12 in Form einer dreimonatigen Spritze indiziert. Die Lage eines Magenbandes sollte regelmäßig endoskopisch (durch eine Magenspiegelung) kontrolliert werden.
Zur langfristigen Gewichtsreduktion ist eine konsequente Ernährungsumstellung unter ärztlicher Aufsicht zwingend erforderlich.
Fazit zur Magenverkleinerung
Die Effektivität adipositaschirurgischer Maßnahmen ist für jedes Verfahren unterschiedlich, jedoch insgesamt durch eine Vielzahl von klinischen Studien belegt. Mit der Gewichtsreduktion bessern sich in der Regel auch die Begleiterkrankungen wie
Bluthochdruck,
Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen wie z. B. ein erhöhter Cholesterinspiegel.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
Artikelinformationen zu Magenverkleinerung