
Wer hat es nicht schon erlebt? Nach einem guten Essen liegt der Braten wie Blei im Magen. Gerade fettreiche Lebensmittel können Verdauungsbeschwerden verursachen, die mit Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen einhergehen. Ursache ist häufig ein Mangel an Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse.
Die Verdauung der Nahrung beginnt bereits durch den Speichel im Mund. Im Magen und Darm findet dann die Aufspaltung in kleinste Bausteine mit Hilfe von Enzymen statt: die Lipasen spalten Fette, die Amylasen Kohlenhydrate und die Proteasen Eiweiße. Diese Enzyme werden von der Bauchspeicheldrüse produziert und in den Dünndarm abgegeben. Wenn dies nur in unzureichender Menge geschieht, können Blähungen und Bauchschmerzen die Folge sein. Für einen Mangel an Verdauungsenzymen gibt es viele Ursachen. Es kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse vorliegen oder Gallensteine können die Ausschüttung der Verdauungssekrete behindern.
Auch Diabetiker sind häufig von Verdauungsbeschwerden betroffen.
Vor allem ein Lipase-Mangel wird nicht durch andere im Magen-Darm-Bereich produzierte Enzyme ausgeglichen. Mit rein pflanzlichen Enzympräparaten ist der Ersatz der Lipase aber – wie der aller anderen Bauchspeicheldrüsenenzyme auch – völlig unproblematisch. Viele andere Präparate enthalten aus Schweinepankreatin (Extrakt aus der Bauchspeicheldrüse des Schweins) gewonnene Lipase. Diese ist sehr empfindlich und wird bereits durch die Magensäure zerstört. Pflanzliche Lipase aus natürlichen Pilzkulturen ist dagegen wesentlich stabiler und entfaltet ihre Wirkung bereits im Magen. Außerdem ist sie, im Gegensatz zur tierischen Lipase, in der Lage ein größeres Spektrum von Fetten zu spalten.
Die Lipasen aus Rizopus oryzae sowie Proteasen und Amylasen aus Aspergillus oryzae lindern zuverlässig und auf ganz natürliche Weise Verdauungsstörungen in Magen und Darm. Insbesondere bei der Fettverdauung sind pflanzliche Lipasen den meist aus Schweinen gewonnenen tierischen Enzymen überlegen.
Mit rein pflanzlichen Enzymen werden Risiken wie BSE und Schweinepest, die aus der modernen Massentierhaltung resultieren, sicher umgangen. Extrakte aus den Pilzkulturen von Rhizopus oryzae und Aspergillus oryzae eignen sich hervorragend zur Gewinnung von Lipase, Protease und Amylase. Die Enzyme sind hochgereinigt und werden nicht vom Körper aufgenommen, sondern über den Stuhl ausgeschieden. Daher sind sie nicht nur wirksam, sondern auch sehr gut verträglich. Patienten, die aus ethischen oder religiösen Gründen Produkte vom Schwein meiden oder sich vegetarisch ernähren, stehen mit diesen pflanzlichen Enzymen ebenfalls auf der sicheren Seite.
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