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Hühneraugen - Hintergrund / Einleitung

Hühneraugen


Was sind Hühneraugen?


Hühneraugen treten an Zehen und an der Fußsohle auf. Bei ihnen hat sich die Hornhaut verdickt und ein Dorn gebildet, der in die Unterhaut reicht. Da dieser Dorn auf die nervenreiche Knochenhaut drücken kann, sind Hühneraugen meistens mit Schmerzen verbunden. Schmerzen können auch die Folge einer Entzündung und Infektion der darunter liegenden Gewebe auf Grund unsachgemäßer Behandlung der Hühneraugen sein. Schmerzfrei sind demgegenüber Schwielen.


Ursachen von Hühneraugen


Hühneraugen können entstehen, wenn knochennahe Hautpartien (v.a. die Haut über den Gelenken) dauerhaft Druck und Reibungen / Scheuerungen ausgesetzt werden. Risikofaktoren von Hühneraugen sind zu enges bzw. schlecht sitzendes Schuhwerk sowie Fuß- und Zehendeformitäten wie Hallux valgus, Spreizfuß, Krallen- und Hammerzehen.

Behandlung von Hühneraugen – Wie kann man Hühneraugen entfernen?


Viele Hühneraugen lassen sich unter Zuhilfenahme von erweichenden Hühneraugenpflastern entfernen. Bei besonders hartnäckigen Hühneraugen kann der Arzt eine Entfernung mittels Skalpell vornehmen. Nach der Entfernung sollte die betroffene Stelle abgepolstert werden, um den Druck darauf zu verringern.

Ist eine Fuß- oder Zehendeformität für das Hühnerauge verantwortlich, muss diese behandelt werden.

Weitere Informationen:

Hallux valgus
Hammerzehe
Krallenzehe


Verwendete Quellen:

Der Brockhaus Gesundheit. Krankheiten erkennen, verstehen und heilen. 6. Auflage (2004). F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig / Mannheim. S. 573.

MSD Manual. Handbuch Gesundheit. Medizinisches Wissen und ärztlicher Rat für die ganze Familie. 2., völlig neue und erweiterte Ausgabe (2005). Goldmann Verlag, München. S. 390.

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medführer

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