Welche Gefahren gibt es bei der Herzinfarktbehandlung?
Durch das Aufweiten der Koronararterie mittels Ballon können feinste Verletzungen in der Gefäßwand entstehen. Diese Verletzungen verheilen wieder problemlos. Allerdings verringert das, durch den Heilungsprozess ausgelöste Zellwachstum den Gefäßquerschnitt erneut (Narbenbildung). Man spricht dann von einer Proliferation (Wucherung) des Gewebes. Dadurch zeigt sich bei rund einem Drittel der erfolgreich geweiteten Koronargefäße nach kurzer Zeit eine Restenose (erneute Gefäßeinengung). Weitere Herzinfarkte drohen.
Claudia Preuß
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